MATERIALIEN ZU EINER KULTURANTHROPOLOGIE NEUEN ZUSCHNITTS
menschen formen Bibliothek 2017

menschen formen © 2018


Es handelt sich darum, zu wissen, mit welchen anderen Kräften die Kräfte im Menschen innerhalb dieser oder jener historischen Formation in Beziehung treten und welche Form aus dieser Kräfte-Zusammensetzung resultiert. Man kann bereits voraussehen, daß die Kräfte im Menschen nicht notwendig in die Bildung einer Menschen-Form [forme-Homme] eingehen, sondern sich auf andere Weise, in anderen Zusammensetzungen, in einer anderen Gestalt auftreten können... Damit der Mensch erscheinen oder hervortreten kann, ist es erforderlich, daß die Kräfte im Menschen in Beziehung treten zu ganz besonderen Kräften des Außen... Die Frage, die sich immer wieder neu stellt, lautet doch: wenn die Kräfte im Menschen eine Form nur bilden, indem sie in Beziehung zu neuen Kräften des Außen treten, mit welchen neuen Kräften werden sie sich jetzt einlassen, und welche neue Form kann hieraus entstehen...?

Gilles Deleuze: Foucault

NEUERSCHEINUNG

ein Leseexemplar befindet sich in der Bibliothek

Bernd Ternes 'Technogene Nähe 1.3'

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"Vorbemerkung

Dies ist der abschließende dritte Teilband des Einführungsbuches zur "technogenen Nähe", der sich nach den vorangehenden Ausrichtungen "Intensität durch Technik" sowie "Nähe durch Technik" nun der Frage widmet, wie Sozialität als Technik zu denken ist. Kern wird sein, die bekannte und umstrittene Denkfigur names "Techniker Mensch" auszuloten ob ihres sozioanthropologischen Bestandes. Dies wird wieder im Rahmen des Skizzierens passieren – gleich den vorangegangenen Versuchen – und diesmal weit schmaler ausführt denn sonst."

Bernd Ternes – Berlin 2018

INFO
Stand: 05.11.2018

Diese derzeit statisch angelegte HTML website dient als Dummy und zur ersten Übersicht, auch für uns, welchen Inhalt und welche Funktionen in Zukunft angeboten und abgedeckt werden sollen. Sie werden bemerken, dass die meisten Funktionen deaktiviert sind. In absehbarer Zeit soll die Seite in eines der gängigen Content-Management-Systeme migrieren, um Inhalte redaktionell schnell und leicht pflegen zu können sowie den Autoren wieder die Möglichkeit für online Veröffentlichungen anbieten zu können – auch als internationales und mehrsprachiges Projekt.
Wir bedanken uns für Ihre Geduld und Verständnis – vielleicht kennt ja jemand jemand(e), der/ die gerne selbst daran mitwirken möchte dieses Projekt für den Verein menschen formen mit zu realisieren. Dann ist jede(r) herzlich eingeladen anzuklopfen, im Laden selbst oder über unsere Kontaktseite (siehe oben).

näheres oder weiteres siehe unter

PROJEKTE

upcoming events


30.11.2018 / 20:00 Uhr
menschen formen

JOUR FIXE NOV. 2018

Ein kurzer Stand der Dinge: Der Vorstand berichtet über Neuigkeiten rund um Verein. Zeit für Nachfragen und Diskussion. Vorstellung neuer Gruppen.


30.11.2018 / 20:45 Uhr
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Vortrag:
Niklas Egberts über Ian Cheng’s „Emissaries“
Der amerikanische Künstler Ian Cheng erschafft in seiner Emissaries-Trilogie mithilfe von Computer-Simulationen virtuelle Ökosysteme, in denen eine Vielzahl von Akteueren mit jeweils unterschiedlichen Handlungskompetenzen in Bezug zueinander treten. Die drei Episoden lassen sich in einem übergeordneten Narrativ zusammenfügen, welcher keinen geringeren Anspruch erhebt, als die Evolution des Bewusstseins selbst darzustellen. Dabei fließen unter anderem Elemente aus der Kognitionswissenschaft, der Militärstrategie und dem Improvisationstheater mit ein.
Welches Bild von Mythos, Natur und Kognition vermittelt Emissaries? Wird dabei ein anthropozentrischer Maßstab relativiert? Lässt Chengs Arbeit eine kritische Reflexion über Herrschaftswissen zu? Allen Interessierten sei zur Lektüre vorab dieser Artikel sowie diese Video-Doku (17 min) über Ian Cheng anempfohlen.
SPIKEARTMAGAZINE – PORTRAIT: IAN CHENG
INTERVIEW IAN CHENG – A PORTAL TO INFINITY

10.12.2018 / 19:00-21:00 Uhr
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The Cybernetic Hypothesis
workshop
In our workshop, together with Alexander Galloway, we will discuss implications of the cybernetic hypothesis, its implications for current research practice as well as the possible difference between discrete and continuous forms of knowledge.

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